Ferdinand Stohr

Mitfeiern in Toronto

Dieses Jahr ist geradezu perfekt für einen Städtetrip ins multikulturelle Toronto! Denn Kanada feiert 150. Geburtstag und die größte Stadt des Landes feiert kräftig mit.

So nennt sich Torontos Geschenk an die Bewohner und Besucher »TO Canada with Love« – ein kultureller Liebesbrief, den Toronto an alle Kanadier schickt. Mehr als 30 Veranstaltungen, wie Partys, Ausstellungen und Gedenkfeiern machen Lust aufs Mitfeiern und Erkunden. 

Magic Vision/NAIG

Auf die Plätze, fertig, los!

Es ist ein Kräftemessen der besonderen Art, wenn zwischen dem 16. und 23. Juli die Toronto 2017 North American Indigenous Games (NAIG) Zuschauer zu dem sportlich-kulturellen Event locken. Über 5.000 indigene Teilnehmer treten in 14 verschiedenen Sportarten wie Volleyball, Kanu oder Lacrosse, gegeneinander an. Die NAIG stellen somit das größte sportliche und kulturelle Zusammenkommen der indigenen Bevölkerung Nordamerikas dar. Zuschauer können sich auf spannende Wettkämpfe und eine einzigartige Atmosphäre freuen.

Hip, Hip, Hurra!

Die Gegend um den Kensington Market ist schon lange hip und zieht nach wie vor die jungen und stilvollen Shopper an, die durch die Boutiquen und Feinschmeckerlädchen streifen. Nun möchte Toronto als erste Stadt Kanadas ein indigenes Geschäfts- und Kulturviertel erschaffen. Geplant ist, Raum für Shops und Restaurants zu schaffen. Aber auch eine Location für die  Start-up-Szene, die sich in diesem kreativen Umfeld und kulturellen Treffpunkt inspirieren lässt. Schönes Detail: Der Geschäftsdistrikt soll Straßenschilder bekommen, die auch die indigenen Namen zeigen. Kann also nicht mehr lange dauern, bis dieses Viertel dann auch die hippen Hipster anzieht.

 

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Die Maple Leafs werden 100! 

Die Kanadier lieben Eishockey. Und die Torontonians lieben ihren Club, die Toronto Maple Leafs. In der jetzigen Saison feiert das Eishockey-Team ihr 100jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die auch für Besucher erlebenswert sind. Dabei ist ein wenig Interesse für den kanadischen Nationalsport durchaus vorteilhaft.

Anthony Berot

Stillstehen unmöglich!

Ein farbenfroher, rhythmischer, köstlicher Spaß ist das Carribean Festival in Toronto. Zudem hat das Festival Tradition, denn es feiert dieses Jahr bereits seinen 50. Geburtstag. Drei Wochen, vom 11. Juli bis 7. August, werden karibische Leckereien serviert, Kunst gezeigt und die Klänge von Salsa, Reggae und Calypso ertönen. Und spätestens bei der großen Parade am 5. August kann keiner mehr stillstehen und muss die Hüften schwingen.

 

Geschmackvoll

Eine Bitte: Diät solltet ihr erst nach einem Toronto-Urlaub machen! Denn die Foodszene Torontos gilt als eine der besten in Nordamerika. Und wie es sich für eine kulinarische Metropole gehört, stehen Neueröffnungen einiger Starköche an. Chefkoch Brandon Olson lädt zu Tisch ins »La Banane«. Seine Interpretation der französischen Küche ist klassisch, mit einem persönlichen Dreh. Allerdings sagt er selbst, dass er Gerichte kochen möchte, die es ihm auch ermöglichen, noch in 25 Jahren als Spitzenkoch wahrgenommen zu werden. Mitchell Bates hat sich in seinem neuen Restaurant »Grey Gardens« auf außergewöhnliche Snacks (er serviert tatsächlich »Bread with butter and schmaltz«) und Seafood spezialisiert. Und auch auf die Weinkarte solllte man einen Blick werfen, auf der befinden sich nämlich seltene und besondere Tropfen.

Schöner schlafen

Wenn eine Stadt am Puls der Zeit liegt, muss die Hotellandschaft mithalten können. Richtig trendy wird das Broadview Hotel, das momentan aufwändig renoviert wird. In dem 125 Jahre alten Gebäude werden 58 moderne und durchgestylte Zimmer entstehen. Und das i-Tüpfelchen des Boutique-Hotels soll eine traumhafte Dachterasse werden.  

Auch die Bisha Hotels and Residences werden zum neuen Aushängeschild der Stadt: 44 Etagen Luxus inmittten des Entertainment Districts. Schon im Juli 2017 soll das von der preisgekrönten Architektin Rudy Wallmann designte Hotel eröffnet werden. Das Beste: Es ist nur einen Katzensprung von den angesagten Restaurants und Kulturstätten der Stadt entfernt.