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Toronto ruft und die Filmstars kommen

Wenn Toronto den roten Teppich ausrollt, kommen die Stars in Scharen. Während des 42. Toronto International Film Festivals ( kurz TIFF)  haben die Darsteller sozusagen Anwesenheitspflicht.

Wobei die Promis dieses schöne Festival nicht als Pflichtprogramm erachten, eher als eine sehr amüsante Angelegenheit, wie die zahlreichen Bilder der gut gelaunten Weltstars beweisen.

Doch das Festival selbst ist auch ein Star.

In zehn Tagen (noch bis zum 17. September 2017) werden 340 Filme gezeigt. Allein 147 Weltpremieren sind dabei, um die Bedeutung des TIFF zu unterstreichen. Dabei kommt Toronto ganz ohne Wettbewerb aus. Es gibt also keine hochkarätige, immer frisch besetzte Jury, die am Ende einen Preis verleiht. Immerhin: In den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm stellen sich die Macher dem Votum ihrer Zuschauer und buhlen um den Publikumspreis. Und wenn man sich die Sieger der vergangenen Jahre so anschaut, gibt das Publikum in Toronto einen eindeutigen Hinweis darauf, welcher Film Erfolg haben wird. Letztes Jahr siegte La La Land.

 

Schauspieler Shia LaBoeuf eröffnete mit seinem neuen Film »Borg/McEnroe« das Festival. Er spielt in der skandinavischen Produktion den impulsiven Tennisspieler John McEnroe, und das offenbar so überzeugend wütend, dass die Kritiker nur so schwärmen.

 

Tennis ist anscheinend ein großes Thema dieses Jahr in der Filmbranche. Auch Emma Stone, die letztes Jahr noch in La La Land brillierte, ist dieses Jahr wieder in Toronto dabei. Ihr Film »Battle of the Sexes« handelt vom legendären Tennismatch zwischen Billie Jean Kings (Emma Stone) und Bobby Riggs (gespielt von Steve Carell).

Die wunderbare Elle Fanning wurde von Fans bereits am Flughafen von Toronto gesichtet. Sie spielt in dem Film »Mary Shelly« die gleichnamige britische Schriftstellerin und Erfinderin von Frankenstein. Neben ihr brilliert in dem Film, der hier seine Premiere feierte, übrigens Maisie Williams alias Arya aus der Serie Game of Thrones.

Idris Elba stellt in Toronto den Film »Zwischen zwei Leben « vor. Keine geringere als Kate Winslet spielt die weibliche Hauptrolle. Der Film handelt von dem Überlebenskampf zweiter Menschen, die mit einem Flugzeug in der Wildnis abstürzen.

 

Superstar Angelina Jolie kam mit der gesamten Familie im Schlepptau. Sie stellt als Regisseurin ihren Film »Der weite Weg der Hoffnung« vor. Der Film handelt vom Leben der kleinen Long Ung, die im kambodschanischen Dschungel alleine ohne ihre Eltern überlebt.

 

Auch Deutschland ist bei dem Filmfestival vertreten. Wim Wenders beispielsweise mit dem Film »Submergence« – einem romantischen Thriller. Oder Fatih Akin, der mit »Aus dem Nichts« das Publikum begeistern möchte. Für seinen Film hat er Hollywoodschauspielerin Diane Kruger und Ulrich Tukur verpflichtet. Die Kritiken des Films fallen sehr unterschiedlich aus.

Und diese stars waren auch noch da

 

 

 

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