Eiskalte Schönheit in Kanada: Wenn arktische Temperaturen auf die Region rund um Toronto treffen, verwandeln sich die Niagarafälle in ein faszinierendes Naturspektakel. Eisnebel legt sich wie Puderzucker über die Landschaft, Wasser erstarrt zu skulpturalen Formen, die gefrorenen Niagarafälle wirken plötzlich still und monumental. Ein Wintermoment, der Kanada von seiner spektakulärsten Seite zeigt.
ACH DU LIEBER HIMMEL!
Was titeln da die Zeitungen? In Kanada ist es kälter als auf dem Mars! Und tatsächlich wachen die Menschen dort dann schon mal mit einer Wetterprognose von -50 Grad Celsius auf, wenn sie morgens den Wetterbericht im Radio hören. Auf dem Weg zur Arbeit jedoch wird es gefühlt noch kälter, wobei ich mich ja frage, ob man bei diesen Temperaturen überhaupt noch etwas fühlt und ob irgendwer bei der Eiseskälte überhaupt noch Lust hat einen Fuß vor die Tür zu setzen um etwa einen Ausflug zu den Niagarafällen zu machen.

Schauen wir mal!
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Was gibt es dann da zu sehen? Im Winter 2026 ließen andauernde Minustemperaturen die gewaltigen Wassermassen der Niagara Falls erstarren und schufen Bilder von undenkbarer Schönheit.
Das muss man doch gesehen haben! Unbedingt. Besonders weil es viel weniger Touristen sind, als im Sommer. Mehr Ruhe, mehr Zeit die Schönheit der wirklich gewaltigen Fälle zu genießen.
Nicht ganz so gemütlich aber auch ohne, dass die Nasenspitze gefriert, schweift der Blick 55 Meter über den Niagarafällen aus der geschlossenen Gondel des Niagara SkyWheels heraus. Tipp: entweder zum Sonnenuntergang kommen oder zu den Falls Illuminations, die jeden Tag die Horseshoefalls in einem leuchtenden Farbspektrum erstrahlen lassen. Bis 22 Uhr dreht sich das Riesenrad und ist online über Get GetYourGuide buchbar.

Eine ganz andere Perspektive öffnet sich am Aussichtspunkt Journey behind the Falls. Mit einem Fahrstuhl führt es tief in die Felswand hinein und hinter den flüssigen oder eben auch manchmal gefrorenen Wasservorhang. Aber zieht euch warm an! Mütze, Handschuhe, Schal, dicke Jacke und feste Boots – und wasserfest sollten die Klamotten am besten auch sein, denn auch wenn Teile der Horseshoe Falls gefroren sind, die Feuchtigkeit kann wirklich unangenehm werden. Tipp: Vorher checken, ob der Viewpoint tatsächlich geöffnet hat.
Wie komm ich hin?
Mit dem Mietwagen von Toronto kommend, folgt man einfach dem Queen Elizabeth Way. Lieber andere fahren lassen? Mit dem Greyhoundbus zahlt ein Reisender pro Fahrt ab Toronto um die 20 Can-Dollar, je nach Tageszeit. Spartipp: Web only Fares sind am günstigsten.
Ihr habt’s lieber leise und beschaulicher? Dann könnte vielleicht das schöne Städtchen Niagara-on-the-Lake euer nächstes Ziel sein. Das historische Städtchen mit etwa 17.5000 Einwohnern zeichnet sich auch durch die Produktion eines Weltklasse Eisweins, der in der Kälte Kanadas besonders schmackhaft gedeiht aus. Und so sieht’s aus, wenn die weltbekannten Wasserfälle in Ontario in eine Art märchenhaften Dornröschenschlaf gefallen sind. Das ist mehr als nur cool!