Blick auf den Mount Assiniboine in den kanadischen Rockies. Chris Czermak / Unsplash.com

Die Rocky Mountains in British Columbia erleben

Die kanadischen Rocky Mountains gehören zu den bekanntesten Naturlandschaften Kanadas. Gerade im Osten von British Columbia zeigt sich das raue Gebirge von seiner ursprünglichen Seite. Wir verraten euch fünf Gründe, warum ihr die Rocky Mountains in British Columbia erkunden solltet.

Von Jörg Michel

Schneebedeckte Gipfel, glitzernde Bergseen, gletschergespeiste Flüsse: Wer kennt sie nicht, die ikonischen Postkartenmotive aus den Bergen Kanadas. Und Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, in die Rocky Mountains zu reisen? Die legendäre Bergkette gehört zu Kanada wie Eishockey, Ahornsirup oder die Mounties.

Kanadische Bergziege steht in Berglandschaft.
Robson Hatsukami Morgan / Unsplash.com

Der Abenteuerspielplatz

In den Rocky Mountains findet ihr eine riesige Spielwiese der Natur mit weiten Landschaften, einsamen Pfaden und betörender Wildnis. Dazu kommen die vielen Wildtiere, die euch jederzeit über den Weg laufen können, seien es Bären, Hirsche oder Bergziegen mit ihrem zotteligen Fell.

Ok, ich glaube, ich habe euch überzeugt, oder?

 

Dann lasst mich noch ein bisschen weiter schwärmen und zwar speziell von den Rocky Mountains in British Columbia. Die Region ganz im Osten der Provinz liegt etwas abseits der großen Besucherströme, aber genau das macht sie so interessant, einmalig und authentisch.

Person steht in der Landschaft des Yoho Natioanlparks. Hinter ihr ein Fluss, Fichtenwald und eine Bergpanorama.
Good Days Digital / Unsplash.com

Hier sind fünf Gründe, warum ihr die B.C. Rockies unbedingt erkunden solltet.

Gigantische Gipfel:

In den B.C. Rockies findet ihr einige der höchsten Gipfel Kanadas. Zuvorderst natürlich den Mount Robson, den mit 3.954 Metern höchsten Berg in den kanadischen Rocky Mountains. Ihn könnt ihr ganz leicht vom Auto aus bestaunen, wenn ihr auf dem Yellowhead Highway 16 unterwegs seid.

Blick vom Yellowhead Highway 16 auf den schneebedeckten Mount Robson.
Tim Gouw / Unsplash.com

Oder den Mount Assiniboine, der auch das Matterhorn der Rockies genannt wird. Der 3.618 Meter hohe Gipfel ähnelt verblüffend seinem Schweizer Pendant und kann per Heli oder Mehrtageswanderung erreicht werden.

Gipfel des Mount Assiniboine.
bugra karacam / Unsplash.com

Wilde Wanderwege:

Schon mal auf dem Iceline-Trail gewandert, einem epischen Höhenwanderweg, der euch durch die wildesten Regionen des Yoho National Park führt? Die 20 Kilometer lange Rundwanderung verläuft größtenteils über der Baumgrenze und bietet super Ausblicke auf Gletscher und Wasserfälle.

Über diesen Link lassen sich weitere Informationen  auf der Parks Canada Website zum Yoho National Park finden.

Person steht auf Bergkamm des Iceline Trail, Yoho, Kanada
Alex Shutin / Unsplash.com

Sensationell ist auch der Rockwall Trail, ein legendärer Multi-Day-Hike entlang einer Kette kambrischer Kalksteinfelsen im Kootenay National Park. Beide Wege gehören mit zu den Besten, die ihr in den Rocky Mountains erwandern könnt.

Weitere Informationen zum Wandern im Kootenay National Park lassen sich mit diesem Link auf der Parks Canada Website aufrufen.

Kootenay Blick auf die Rocky Mountains
Joshua Reddekopp / Unsplash.com

Schneereiche Skigebiete:

Der Pulverschnee, der Pulverschnee… Den gibt es reichlich in den B.C. Rockies, kein Wunder also, dass ihr hier einige der besten Skigebiete Kanadas findet. Besonders viel Champagner-Powder findet ihr im Fernie Alpine Resort im Südosten der Provinz. Mit 142 Abfahrten und zehn Liften bleiben hier keine Pistenwünsche offen.

Dieser Link öffnet die Website des Fernie Alpine Resort.

Piste in Fernie, Kanada
Timothy Yue / Shutterstock.com

Das Kicking Horse Resort nahe Golden hat den vierthöchsten Höhenunterschied in ganz Nordamerika zu bieten und der Blick auf die gegenüberliegenden Rocky Mountains ist einfach atemberaubend.

Dieser Link führt zur Website des Kicking Horse Resort.

Beliebte Bergdörfer:

Eine der urigsten Siedlungen findet ihr in Field unweit des Kicking Horse Pass. Das 230-Einwohner-Dörfchen liegt an den Bahnlinien der Canadian Pacific Railway unterhalb zweier Spiraltunnel, die hier durch die Rocky Mountains führen. Hier könnt ihr die kilometerlangen Güterzüge beobachten, die sich durch den Ort und über den Pass schlängeln.

Blick über See auf Field. Dahinter erstrecken sich die Rocky Mountains.
Bradley L. Grant / Shutterstock.com

In Fort Steele an den Westausläufern der Rockies lebt die Ära des Goldrausches fort in einem pittoresken Freilichtmuseum mit 60 historischen Gebäuden – Saloon und Cowboys inklusive.

Die Website des Freilichtmuseums Fort Steele Heritage Town lässt sich mit diesem Link öffnen.

Fort Steele, British Columbia, Kanada
Paula Cobleigh / Shutterstock.com

Quirlige Quellen:

Ihr wollt euch mal so richtig entspannen und heißes Quellwasser über eure Muskeln laufen lassen? Die B.C. Rockies sind berühmt für ihre Thermalquellen, die tief aus dem Erdinneren an die Oberfläche strömen. Zum Beispiel in Radium Hot Springs, wo die kanadische Parkbehörde eine komfortable Badeanstalt betreibt.

Mit diesem Link lässt sich die Website der Radium Hot Springs finden.

Außenbereich der Radium Hot Springs.
Parks Canada

Ein Geheimtipp sind die Lussier Hot Springs im Whiteswan Lake Provincial Park unweit des Weilers Canal Flats. Die natürlichen Becken liegen direkt an einem eisigen Gebirgsbach. Mehr Kneipp geht nun wirklich nicht!

Dieser Link öffnet die Website der Lussier Hot Springs.

Lussier Hot Springs in den Rocky Mountains.
Jason van Bruggen
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