Mann mit Surfboard in der Hand läuft im Sonnenuntergang den Strand in Tofino, Kanada entlang. Shayd Johnson

Die besten Strände in Kanada

Sommer, Sonne, Kanada! Zugegeben – Kanada ist hierzulande eher für dichte Wälder, spektakuläre Wanderrouten und gemütliche Skiresorts bekannt. Tatsächlich eignet sich das nordamerikanische Land aber auch für einen ausgedehnten Strandurlaub! Strände in Kanada gibt es nämlich reichlich. Diese 10 kanadischen Traumstrände muss man einfach gesehen haben:

Karibisches Blau: Tribune Bay, Hornby Island, B.C.

Hier findet man eine wunderschöne Bucht mit flachem, türkisblauem Wasser, einen karibischen Sandstrand, umrandet von saftig grünen Hängen und eine großartige Aussicht auf Vancouver Island und den Georgia Strait. Man munkelt, dass die Insel so schön sei, dass man sie verstecken wollte. Um nach Hornby Island zu kommen, muss man nämlich gleich zwei Fähren nehmen! Dort angekommen, kann man am Strand relaxen und jede Menge Hippies und Künstler in ihren kleinen Ateliers und Läden besuchen. Am besten mietet man sich gleich ein Ferienhaus. Von gemütlichen Holzhütten bis hin zu coolen Design-Juwelen ist wirklich alles dabei!

Tribune beach in Hornby Island in British Columbia (BC), Kanada.
KaterinaHoffmann/shutterstock.com

 

Mehr als nur Meer: Grand Beach, Lake Winnipeg, Manitoba

Wer den Lake Winnipeg in der Nähe hat, muss definitiv nicht mehr bis ans Meer fahren. Hier am sechstgrößten See Kanadas reiht sich Strand an Strand! Gerade der Grand Beach hat es vielen angetan: drei km weißer Sandstrand, meterhohe Dünen und eine Vielzahl von heimischen Vögeln, wie dem seltenen »Piping Plover«.  Man muss es sich einfach nur auf einer Decke gemütlich machen, sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen und dem Gezwitscher der Vögel lauschen. Wer etwas mehr Action sucht, kann über den Spirit Rock Trail oder den Ancient Beach Trail zum Strand wandern und sich dann im Lake Winnipeg abkühlen. 

Der Vogel Piping Plover am Strand in Kanada.
Fitawoman/shutterstock.com

 

On the road to Alaska: Bennett Beach, Yukon

Ganz im Norden, am Highway zwischen Skagway Alaska und Whitehorse Yukon, liegt Bennett Beach. Früher wäre man hier auf jede Menge Goldgräber gestoßen, die ihr Glück im See suchten – Dabei ist alleine die Aussicht schon Gold wert! Hinter dem kleinen, aber feinen Sandstrand recken sich majestätische, schneebedeckte Gletscher in Richtung Himmel. Nach dem Sonnenbad oder Picknickstop sollte man sich das nahegelegene Örtchen »Carcross« nicht entgehen lassen. Hier stehen einige der ältesten Gebäude des Yukons und auch die indigene Tradition wird großgeschrieben!

Bennett Beach, Yukon im Norden Kanadas.
CEPhotography/shutterstock.com

 

A Surfers Paradise: Long Beach, Vancouver Island, B.C.

An der Westküste der USA, direkt vor Vancouver, liegt Vancouver Island. Der größte Sandstrand der Insel trägt den passenden Namen Long Beach. Von Tofino aus fährt den ganzen Sommer ein Shuttlebus zum Strand des Pacific Rim National Park. Er ist so gepflegt, dass sich sogar die Seelöwen hier wohl fühlen. Besonders cool:  Am Long Beach trifft man fast immer auf Surfer! Wer bisher noch nicht auf dem Brett gestanden hat, hat nun die Chance dazu einen Anfängerkurs zu belegen.

Long Beach, Vancouver Island, B.C., Kanada. Ein Surfer läuft in das Meer am Strand. Natur im Hintergrund.
EBAdventurePhotography/shutterstock.com

 

Hör mal, wer da singt: Singing Sands, Basin Head Provincial Park, P.E.I.

»Schatz, hast du etwas gesagt?« »Nein, war nur der Strand.« – Solche oder ähnliche Konversationen kann man am »singenden Strand« sicher öfter hören. Wenn man hier spazieren geht, macht der Sand nämlich lustige, quietschende Geräusche! Obwohl das Phänomen schon oft untersucht wurde, gibt es noch immer keine richtige Erklärung. Wer sich lange genug am Strand vergnügt hat, sollte sich eine kleine Erfrischung gönnen. Das Pirates Basin Café serviert leckere Mahlzeiten, Snacks und Eiscreme. Nach einem schönen Strandtag darf auch ein wenig Kultur nicht fehlen: Das Fischereimuseum ist nur wenige Meter entfernt und bietet einen Einblick in die Traditionen und Geschichten der Region.

Singing Sands, Basin Head Provincial Park, P.E.I. Prince Edward Island), Kanada. Der singende Strand am Wasser mit Felsen im Hintergrund.
Vadim.Petrov/shutterstock.com

 

Einfach treibenlassen: Manitou Beach, Saskatchewan

 100 km südlich von Saskatoon liegt der Little Manitou Lake.  Der See ist so mineralhaltig, dass man sich darauf treiben lassen kann – quasi das tote Meer Kanadas. Wegen des hohen Salzgehalts wird dem See eine Heilwirkung zugeschrieben – das Wasser ist gut für die Haut und hat einen positiven Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden. Einer der besondersten Strände in Kanada. Wer sich gerne noch etwas länger treibenlassen möchte, kann auf dem nahegelegenen Campingplatz übernachten oder im Manitou Springs Resort absteigen.

Im Little manitou bay kann man sich einfach treiben lassen. Das schwarze Meer von Kanada ist am Manitou Beach, Saskatchewan zu finden. Das Bild zeigt den See mit der idyllischen Landschaft im Hintergrund.
AndrewPark/shutterstock.com

Das Florida des Nordens – Grand Bend, Ontario

Am Grand Bend Beach an der Küste des Huron-Lakes ist richtig was los. Und das nicht erst seit heute: Grand Bend ist schon über 100 Jahre eine beliebte Urlaubsdestination der Kanadier. Auf der geschäftigen Promenade und am angrenzenden Strand heißt es sehen und gesehen werden! Nicht umsonst wird Grand Bend auch als Florida des Nordens gehandelt. Etwas ruhiger geht es am Südende des Strandes zu. Auch sonst bietet der Ferienort alles, was man für einen gelungenen Familienurlaub braucht, von coolen Bars, über gutbürgerliche Restaurants bis hin zu Minigolf und Theatervorstellungen.

Im Huron Lake am Grand Bend Beach in Grand Bend, Ontario, Kanada
FactoPhoto/shutterstock.com

 

Packt die Badehose ein: Parlee Beach Provincial Park, Shediac, New Brunswick

Es gibt viele schöne Strände in Kanada. Der Parlee Beach in New Brunswick ist vor Allem bekannt für sein besonders warmes Wasser. Um genau zu sein, findet man hier im Northumberland Strait sogar das wärmste Wasser in ganz Kanada. Kein Wunder, dass jedes Jahr tausende Sonnenanbeter an die Küste von New Brunswick pilgern! Bei unzähligen Campingplätzen und gemütlichen Hotels steht einem ausgedehnten Strandurlaub nichts mehr im Weg. Übrigens: das kuriose Wahrzeichen von Shediac ist die weltgrößte Hummer-Statue.

Parlee Beach Provincial Park, Shediac, New Brunswick, Kanada. Vor dem Sonnenuntergang befindet sich ein Parvillion und das Meer im Hintergrund.
EvanWile/shutterstock.com

Strom abwärts: Clam Harbour Beach, Halifax, Nova Scotia

Clam Harbour Beach gilt als einer der schönsten Strände der Ostküste! Nur eine Autostunde von Halifax entfernt, ist der Strand ein beliebtes Ausflugsziel für gestresste Stadtbewohner. Wer durch den Osten Kanadas tourt sollte definitiv einen kleinen Abstecher zum Clam Harbour Beach machen und ein paar Tage ausspannen. Die warme Strömung ist nicht nur perfekt zum Baden, sondern auch um sich auf Luftmatratzen über das Meer treiben zu lassen. Im August findet hier schon seit über 40 Jahren ein Sandburgenwettbewerb statt – Perfekt für die ganze Familie!

 

Von Sandburgen und Luftschlössern: Havre-Aubert Beach, Iles de la Madeleine, Quebec

Wenn man die Madeleine Inseln aus der Vogelperspektive sieht, erinnern sie so ein kleines bisschen an die »Palme« in Dubai. Die Inselgruppe besteht aus vier kleinen Teilen, die fast alle über eine Straße verbunden sind. Auf einer Landzunge im Osten der Havre-Aubert-Insel liegt der gleichnamige Strand. Wer hier spazieren geht, sieht ringsherum nichts als das blaue Meer. Ganz am Ende befindet sich der Aussichtspunkt »Bout du Banc« (das Ende der Sandbank), von wo man eine atemberaubende Aussicht auf »Entry-Island« hat. Das jährliche Highlight am Havre-Aubert Beach ist der weltgrößte Sandburgen Wettbewerb. Wer nicht sein eigenes Schloss bauen möchte, kann zumindest ein bisschen träumen!

Havre-Aubert Beach, Iles de la Madeleine, Quebec, Kanada.
Pinkcandy/shutterstock.com
Spread the love